My ears, your eyes

Das Projekt war Teil einer dreiteiligen Rauminstallation „Zero in – Zero out“. Es handelt sich um eine Art stille Post künstlicher Intelligenzen. Mit selbst gesammelten Daten werden die Maschinen der einzelnen Stationen gefüttert und beeinflussen sich gegenseitig. 

Zuerst bewegen sich Besucher*innen vor einer Kamera, die die Bewegungen in abstrakte geometrische Animationen umwandelt. Diese werden von einer weiteren KI in Sound umgewandelt. Die abstrakten Klänge werden zum Schluss in Sätze umgewandelt und mittels Thermodrucker in endloser Schleife als ein langes, skurriles Gedicht festgehalten – KI erschafft Poesie. Auf einer zweiten Ebene wird der Sound visualisiert und in abstrakte Formen übersetzt.

Mit Carla Martini, Laura Schwoch und Lara Ketzenberg.

Auf Grundlage von maschinellem Lernen wird der zuvor ausgegebene Sound untersucht, kategorisiert und als Sprache ausgewertet. Die erkannten Klassifikationen werden anschließend in Wörter und Satzschnipsel umgewandelt, welche sich zu verschiedensten abstrakten Aussagen zusammenfügen.