Es ist die Metapher der ‘rasenden Zeit’, die diese Epoche kennzeichnet. Tief prägt der Zeitgeist der Beschleunigung unseren Alltag, unser Handeln und unsere Beziehung zur Zeit. Doch dann gibt es Momente, in denen die Zeit plötzlich stillsteht: Wartezeit. Wir sind gezwungen, innezuhalten und uns der ‘toten Zeit’ – der Unproduktivität – hinzugeben.
Die Haltestille ist der Prototyp einer Installation für den öffentlichen Raum. Sie inszeniert einen alltäglichen Wartemoment – das Warten auf den Bus oder die Straßenbahn an einer Haltestelle – auf audio-visuelle Weise.
Sie ist ein Angebot, sich im Moment des Wartens treiben zu lassen, innezuhalten und zu verweilen – ein Beobachtungsposten für den Wartemoment. Sie rückt die auditiven und visuellen Eindrücken dieses Alltagsmoments in den Fokus der Wahrnehmung.
Das Projekt entstand im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit 2023.






Behind the scenes






